Spring Gin

Ganz lange habe ich Gin-Tonic verschmäht. Ich fand ihn einfach nur bitter und seifig. Meine bessere Hälfte konnte das nicht verstehen. Er liebt Gin-Tonic.

Ich habe ihm immer wieder zum Geburtstag verschiedene Gin’s geschenkt, verschiedene Tonic Water mitgebracht oder tolle Kristallgläser für das In-Getränk besorgt. Und bei schönem neuen Geschirr bin ich ja eh immer gleich Feuer und Flamme. Und natürlich wollte ich auch aus so einem schönen Kristall-Glas trinken. Aber natürlich hatte der Lieblingsmensch da dann eine Bedienung an mich: NUR GIN-TONIC aus dem Glas. Okay. Herausforderung angenommen. Und mit meiner eigenen Mischung, habe ich den Gin-Tonic dann auch lieben gelernt. Mild und fruchtig mag ich ihn.

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Frühlingspizza

Wer mir schon eine Weile folgt oder meine Beiträge liest weiß, Freitag gibt es Pizza. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum Einen bin ich bei Instagram auf den Hashtag #pizzafreitag oder auch #pizzafriday gestoßen. Unter diesem haben einige große Foodblogger zum Pizzafreitag aufgerufen und haben ihre leckeren Pizzakreationen jeden Freitag zum Besten gegeben. Da wollte ich unbedingt dabei sein.

Zum Anderen wurde ich durch die Familie des Freundes meiner Schwester inspiriert. Sie sind ebenfalls wie ich ich aus dem Schwabenland und haben die Tradition jeden Freitag Wurstsalat zu essen und am Samstag gibt es Schinken-Käse-Seelen. Ach ja und nicht zu vergessen die „Fernseher-Würstchen“ an Heiligabend. So eine Tradition wollte ich nun auch für unsere eigenen vier Wände. Also habe ich durch diese zwei Einflüsse unseren Pizzafreitag zuhause eingeführt.

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Apfel-Zimt-Schnecken

Wenn ich mir nach langer Zeit meine eigenen Rezepte und Beiträge von früher auf dem Blog anschaue, dann überkommt mich doch eine kleine Anflut von Scham.

Das Foto schlecht, Fehler im Rezept und kein Beitrag dazu. Aber hey, das ist auch ein Ansporn dafür es in Zukunft besser zu machen. Viele von euch haben mir auch bereits ein Feedback zu meinen Blogbeiträgen gegeben. Das finde ich super. Gerne mehr davon. Ich mag konstruktive Kritik.

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Maultaschensalat (Anzeige)

Zu diesem Rezept hat mich eine gute Freundin inspiriert. Also eigentlich noch bevor ich die Maultaschen von der Firma Settele geschickt bekommen habe. Als sie mir sagte, dass sie letztens einen Maultaschensalat gemacht hat, wollte ich das unbedingt auch ausprobieren.

Denn, ich liebe Maultaschen. Ich mag sie in sämtlichen Variationen. In der Suppe, überbacken, angebraten mit Kartoffeln und Ei. Egal wie, sie schmecken immer fantastisch.

Vor ein paar Jahren hab ich sogar mal selbst welche gemacht. Aber das war wirklich sehr zeit intensiv und viel Arbeit. Aber ich denke, ich werde mich irgendwann mal wieder ran wagen. Seid gespannt!

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Schoko-Aprikosen-Bites

Die 40 Tage-Zuckerfrei-Challenge fällt mir schwerer als gedacht. Nicht unbedingt wegen dem Naschkatzen-Gen der Frau. Nein, eher wegen besonderen Anlässen. Immer ist irgendetwas an dem ich eine Ausnahme machen könnte. Jahrestags-Urlaub. Dinner-Einladung mit Dessert. Kuchen zum Geburtstag der Kollegen. Also ganz so ohne schaffe auch ich es nicht. Dafür ist mir bei besonderen Anlässen gutes Essen und der Genuss dabei viel zu wichtig. Außerdem soll man ja nicht zu streng zu sich selbst sein. Nicht wahr?

Trotzdem gebe ich nicht auf. Ich versuche weiterhin bis Ostern zuckerfrei (Industriezucker) zu bleiben. Zumindest unter der Woche und wenn nichts besonderes dazwischen kommt. Und auch nach Ostern möchte ich viel mehr darauf achten, wie viel Zucker wo drin ist und ob das unbedingt sein muss.

Damit das Naschen aber trotzdem nicht zu Kurz kommt, bin ich heute zu Gast bei der lieben Anna von Teigliebe und habe ihr zu ihrem wöchentlichen Schokomontag diese leckeren, gesunden und industriezuckerfreien Schoko-Aprikosen-Bites mitgebracht.

Ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, immer mal wieder auf Teigliebe vorbei zu schauen. Ihre Bilder, Videos und Rezepte sind der absolute Wahnsinn und lassen euch in regelmäßigen Abständen das Wasser im Mund zusammenlaufen. 

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Zutaten:

  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 30 g Kokosöl
  • 50 g flüssiger Agavendicksaft
  • 3 EL brauner Xucker
  • 4 EL Backkackao (schwach entölt) (ca. 80 g)
  • ½ Bio-Orange
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Kokosraspel
  • 4 EL gehackte Chashewnüsse (ca. 40 g)

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Zubereitung:

1. Aprikosen würfeln.
2. Kokosöl, brauner Xucker und Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und aufkochen.
3. Die halbe Orange heiß abspülen und trockenreiben. 1 TL Schale abreiben, den Saft auspressen.
4. 1 EL Orangensaft und -schale, Haferflocken, Kokosraspel, Chashewnüsse, Backkakao und gewürfelte Aprikosen mit der süßen Butter verrühren.
5. Die Masse mit einem feuchten Gummispachtel 1-1,5 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 150 °C (Umluft: 130 °C) auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Platte ganz auskühlen lassen, dann zu mundgerechten Bites brechen oder zu Granola zerpflücken.
Frohes Snacken 🙂

Zuckerfreie Quinoa-Nuss-Balls

So ab heute ist es so weit, ich stelle mich auch mal richtig der Fastenzeit. Hab ich bisher noch nie 40 Tage lang gemacht. Dieses Jahr möchte ich bewusst und komplett auf Industriezucker verzichten.

40 Tage Zuckerfrei!

Eigentlich glaubte ich, dass ich gar nicht so übermäßig viel Industriezucker zu mir nehme. Ich trinke meinen Kaffee ohne Zucker. Ich esse meistens nur einmal am Tag eine kleine Süßigkeit und ich ersetze beim Backen oft Zucker durch andere gesündere Süßungsmittel oder halbiere die Menge des Zuckers.

Allerdings ist es nicht der Zucker den wir hinzufügen. Es ist der versteckte Zucker, von dem wir in verschiedenen Lebensmitteln gar nicht ahnen, dass welcher drin ist (z.B. Wurst, Käse, Brot).

Ich werde also in den 40 Tagen versuchen auf jeglichen zugesetzte Zucker – also solche, die nicht von Natur aus in dem Lebensmittel enthalten sind zu verzichten. Auch den Verzehr von Obst werde ich auf zwei handvoll pro Tag einschränken (so ist zu mindestens mein täglicher selbstgemachter Smoothie gesichert). Auf Alkohol werde ich wohl nicht komplett verzichten, aber ich werde sehr sparsam damit umgehen.

Ein kleines Problem gibt es bei der ganzen Sache allerdings. Ich brauche nach einem herzhaften Essen immer einen süßen Snack. Das wird also sehr schwer werden. Deswegen habe ich mir hier einen süßen Snack für euch und mich überlegt:

Zuckerfreie Quinoa-Nuss-Balls

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ZUTATEN (ca. 25 Bällchen):

  • 65 g gepuffter Quinoa
  • 75 g Erdnussmus
  • 60 ml Agavendicksaft
  • 100 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 100 g gemischte, naturbelassene Nüsse
  • 100 g Datteln (entsteint)

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ZUBEREITUNG:

1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Nüsse, ca. 30 g von dem gepufften Quinoa und Datteln in ein Küchenmaschine geben und fein mahlen.

3. Agavendicksaft, Mandelmilch und  Erdnussmus hinzufügen und alles pürieren, bis sich ein angenehmer Teig entstanden ist.

4. Restlicher gepuffter Quinoa unterheben und mit den Händen aus der Mischung kleine Bällchen formen.

5. Die Bällchen auf das vorbereitete Backblech legen und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.  Die Bällchen anschließend in in einen luftdichten Behälter geben.

6. Im Kühlschrank gelagert könnt ihr die Bällchen ca. 1 Woche lagern – falls diese so lange übrig bleiben.

 

Auch mein wöchentlicher Wochenplan wird die nächsten Wochen an die „40-Tage-zuckerfrei-Challenge“ angepasst sein. Also schaut doch auch dort immer mal wieder vorbei 🙂

THE DUKE Munich Dry Gin – There it is always Gin o’Clock (Anzeige)

Britische Forscher des Kings College in London haben bestätigt was viele schon lange geahnt haben: Gin trinken macht sexy. Oder fühlt ihr euch mit einem Gin Tonic etwa nicht besser? 😉

Doch was genau ist Gin? Gin ist ein Wacholderschnaps mit mindestens 37,5% – und das Parfum unter den Spirituosen. Denn im Gin können bis zu 120 verschiedene Botanicals stecken.

Botanicals? Und was ist das jetzt bitte?

Botanicals sind die Aromengeber für jeden Gin. Bei den Destillateuren werden diese auch liebevoll Drogen genannt. Es befindet sich also lange nicht mehr nur Wacholder für den spezifischen Geschmack eines Gins in der In-Spirituose. Auch zum Beispiel Zitrusschalen, Ingwer, Kardamom, Koriander, Sternanis, Hibiskusblüten, Lavendel oder mediterrane Kräuter werden heutzutage dafür verwendet.

Die Gründer Max & Daniel von The Duke- Munich Dry Gin haben etwa 100 Destillationen durchgeführt und etwa 1 Jahre investiert bis ihr perfekter Gin entstanden ist. Das war im Jahr 2008. Und seither brodelt und dampft es in der eigens zu diesem Zwecke angefertigten Destillerie. Er direkt im Herzens Münchens in einem Gebäude, welches eigentlich nur Wohnungen beherbergte. Heute befindet sich die The Duke Destillerie in Aschheim bei München.

The Duke – Munich Dry Gin dürfen sich als Pioniere in Sachen deutschen Gins bezeichnen.

Aber hört selbst mit wie viel Leidenschaft und Stolz, der Gründer Maximilian Schauert, vom The Duke Dry Gin spricht:

Ihr wollt euch selbst davon überzeugen, mit wie viel Herzblut das Team von The Duke – Munich Dry Gin hinter ihrem Produkt stehen?

Dann kann ich euch nur die Führung, in der neu errichtete ‚Gläserne Destillerie’ in Aschheim bei München empfehlen. Der Duft und die Atmosphäre dort sind einmalig.  Während der Führung lernt man sowohl die Geschichte des Gins als auch die einzelnen Produktionsschritte kennen. Angefangen bei der Mazeration, über die Destillation bis hin zur hauseigenen Abfüllung. Die rustikale Atmosphäre der Destillerie, kombiniert mit moderner Technik machen das Handwerk greifbar und garantieren einen tollen Abend, welcher im Gedächtnis bleibt. Glaubt mir.

Die Führung und das Tasting bei The Duke – Dry Gin Munich beinhaltet neben der Geschichte & Entwicklung des Gins außerdem:

  • Verkostung: Pur-Verkostung verschiedener Destillate sowie ein Longdrink nach Wahl
  • Dauer: ca. 1,5-2 Stunden
  • Uhrzeit & Termine:  werktags ab 18:30 Uhr (siehe Kalender)
  • Teilnehmerzahl: bis maximal 16 Personen
  • Kosten: 25€ (Der Führungspreis beinhaltet einen 15% Gutschein für den gesamten Einkauf im Destillerie-Laden*)
  • Anmeldung: Online über die Webseite 

Auf der Seite könnt ihr auch nachschauen wie ihr entweder mit dem Auto oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln am Besten zu der Destillerie in Aschheim kommt.

„Eine Destillerie und eine Brennerei sind nicht das gleiche. Eine Destillerie macht keinen Alkohol, sie verfeinert ihn.“

Ich hatte dort einen wirklich interessanten und angenehmen Abend. Ich habe viel neues und auch sehr informatives zu Gin und der Gründung eines jungen Unternehmens erfahren. Ich persönlich als neu bekennende Gin-Liebhaberin kann euch einen Besuch in der „Gläsernen Destillerie“ nur empfehlen. Auch als Geschenk für eure Liebsten, die sich zu den Gin-Liebhabern zählen, eine tolle Idee.

„Gin war früher weit verbreiteter und hat sich jetzt sozusagen, dass Terrain zurückerobert. Deswegen spreche ich auch ungern von einem Hype, sondern lieber von einer Renaissance.“

Gründer Maximilian Schauerte, 2015

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Weihnachtsshopping oder Countdown in München (Anzeige)

Ich bin eigentlich so gut wie nie spontan. Ich plane immer gerne vorausschauend und organisiere alles so früh wie möglich. Aber manchmal, da stecken einfach die wundervollsten Erfahrungen und Momente in der Spontanität. Egal ob ihr eher zu den spontan Entschlossenen oder den vorausschauend Planenden gehört, eine kurze Auszeit in München ist immer das Richtige […]