Schoko-Aprikosen-Bites

Die 40 Tage-Zuckerfrei-Challenge fällt mir schwerer als gedacht. Nicht unbedingt wegen dem Naschkatzen-Gen der Frau. Nein, eher wegen besonderen Anlässen. Immer ist irgendetwas an dem ich eine Ausnahme machen könnte. Jahrestags-Urlaub. Dinner-Einladung mit Dessert. Kuchen zum Geburtstag der Kollegen. Also ganz so ohne schaffe auch ich es nicht. Dafür ist mir bei besonderen Anlässen gutes Essen und der Genuss dabei viel zu wichtig. Außerdem soll man ja nicht zu streng zu sich selbst sein. Nicht wahr?

Trotzdem gebe ich nicht auf. Ich versuche weiterhin bis Ostern zuckerfrei (Industriezucker) zu bleiben. Zumindest unter der Woche und wenn nichts besonderes dazwischen kommt. Und auch nach Ostern möchte ich viel mehr darauf achten, wie viel Zucker wo drin ist und ob das unbedingt sein muss.

Damit das Naschen aber trotzdem nicht zu Kurz kommt, bin ich heute zu Gast bei der lieben Anna von Teigliebe und habe ihr zu ihrem wöchentlichen Schokomontag diese leckeren, gesunden und industriezuckerfreien Schoko-Aprikosen-Bites mitgebracht.

Ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, immer mal wieder auf Teigliebe vorbei zu schauen. Ihre Bilder, Videos und Rezepte sind der absolute Wahnsinn und lassen euch in regelmäßigen Abständen das Wasser im Mund zusammenlaufen. 

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Zutaten:

  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 30 g Kokosöl
  • 50 g flüssiger Agavendicksaft
  • 3 EL brauner Xucker
  • 4 EL Backkackao (schwach entölt) (ca. 80 g)
  • ½ Bio-Orange
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Kokosraspel
  • 4 EL gehackte Chashewnüsse (ca. 40 g)

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Zubereitung:

1. Aprikosen würfeln.
2. Kokosöl, brauner Xucker und Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und aufkochen.
3. Die halbe Orange heiß abspülen und trockenreiben. 1 TL Schale abreiben, den Saft auspressen.
4. 1 EL Orangensaft und -schale, Haferflocken, Kokosraspel, Chashewnüsse, Backkakao und gewürfelte Aprikosen mit der süßen Butter verrühren.
5. Die Masse mit einem feuchten Gummispachtel 1-1,5 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 150 °C (Umluft: 130 °C) auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Platte ganz auskühlen lassen, dann zu mundgerechten Bites brechen oder zu Granola zerpflücken.
Frohes Snacken 🙂

Müsliriegel mit Apfel und Dattel

Ich habe unter der Woche leider nicht viel Zeit fürs Frühstück. Trotzdem möchte ich aber nicht nur irgendetwas ungesundes in mich reinstopfen. Ich greife deswegen oft auf Müsliriegel zurück. Meine Favoriten sind eindeutig die Flapjacks von Hafervoll. Die schmecken natürlich, haben nicht viel Schnickschnack drin und machen mich bis zum Mittagessen satt. Auch das die Zutatenliste nicht endloslang ist, macht für mich diesen Anbieter so besonders. Die Riegel von OatSnack schmecken mir gut. Beide Anbieter haben kreative Sorten und entwickeln sich immer weiter. Auch passend zur Jahreszeit.

Einziges Manko für mich: Nicht sehr günstig. Für die Qualität und die Natürlichkeit natürlich vertretbar. Für mich als Studentin trotzdem nicht immer machbar.

Warum also nicht einfach mal welche selber machen? Gesagt getan.

Hier das Rezept für meine MÜSLIRIEGEL MIT APFEL UND DATTEL

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ZUTATEN (ca. 14 Stück):

  • 230 g Haferflocken
  • 120 g Datteln, entsteint
  • 2 Äpfel
  • Saft einer halben Orange
  • 50 g Schokolade,gehackt (optional)
  • 20 g Mandeln, gehackt
  • 1 EL Sonnenblumenöl

ZUBEREITUNG:

  1. Den Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Datteln mit den Apfelstückchen in eine Küchenmaschine geben und mixen bis es eine cremige Masse ist.
  4. Masse zusammen mit den übrigen Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine rühren, bis sich alles gleichmäßig miteinander vermengt hat.
  5. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Masse darauf geben. Zu einem Quadrat formen, das in etwa 1,5 cm hoch ist. Gegebenenfalls nochmal mit etwas Öl einstreichen, falls die Masse zu trocken ist.
  6. Nun das Backblech in den Ofen schieben und für 25 Minuten backen.
  7. Anschließend komplett abkühlen lassen, bevor das Quadrat in ungefähr 14 gleichgroße Müsliriegel geschnitten wird.

Die Müsliriegel könnt ihr dann im Kühlschrank einige Tage aufbewahren.

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